Am letzten Wochenende habe ich es endlich geschafft und meinen ersten Triathlon als Gesamtsieger gewonnen. Bei sehr Böigen und wechselndem Wetter, mal Sonne mal Regen, habe ich den 9.TriBühne Triathlon in Norderstedt in einer Zeit von 02:06;58h gewonnen. Und hatte 15sec Vorsprung vor dem zweit platzierten. Danke an Michael Strokosch für die tollen Bilder.
IM 70.3 WM Zell am See
IM 70.3 Kraichgau Deutsche Meisterschaft MD
Es sind zwar schon 2 Wochen vergangen doch nun hier ein paar Zeilen zum IM 70.3 Kraichgau.
Das Wochenende begann für mich mit einer langen Anreise am Donnerstag Abend nach Bruchsal. Dort hatte ich mir ein Zimmer für das Wochenende in der Sportfördergruppe Bruchsal besorgt.
Die lange ca: 650km Anreise ohne Umwege durch Stau zog sich am Do. bis 23 Uhr hin. Am Freitag früh traf ich mich mit Frank Schmidt zum Schwimmtraining. Wir wollten nochmal die Temperatur im See testen und den Neo ausprobieren. Die Temperatur des See´s stieg schon so langsam in die Richtung des Neoprenverbot´s also 23 Grad Celsius. den es waren am Freitag 36,5 Grad am Tag.
Was für den einen vielleicht angenehm vorkam war für mich schon echt zu warm. Denn die letzten Trainingseinheiten trainierte ich bei 12-14 Grad und Sturm. Nach der kleinen Abkühlung im See bin ich dann mit Frank nochmal die ersten und natürlich die letzten Radkilometer der Radstrecke abgefahren. Das dauerte ca: 1h. Auf der Radstrecke traf ich dann auch noch alte bekannte Rene Exner und Dieter Baumgärtner mit dem letzteren war ich schon bei der IM 70.3 WM in Canada im letzten Jahr. Was sehr viel Spaß gemacht hat. Den Samstag verbrachte ich am See und bei der WK Besprechung. Bei der es wieder viel neues und verwirrendes gab. Am Wettkampftag sollte es ein bisschen angenehmer von der Temperatur werden 27Gard und bedeckt. Also ideal für eine Triathlon.
Doch es kam anders.
Mein Start war 9:40 Uhr doch die ganze Nacht konnte ich schon nicht schlafen. Warum auch immer. Naja ab 8:00 Uhr war ich am See und bereitete alles vor was nötig war um einen guten Wettkampf zu absolvieren. Dann ging es endlich um 9:40 Uhr los. nach 30min kam ich aus dem See und hatte wie schon öfter einen Krampf beim ausziehen des Neoprenanzuges. Ach ja er wurde erlaubt da es nur 22,2 Grad am Rennmorgen waren. Der Wechsel klappte super mit Ausnahme der festen Wade die ich wieder hatte. Also hieß es erst mal richtig die Beine locker Kurbeln. Auf den ersten 10-15 Km war die Radstrecke so voll das ein schnelles fahren gar nicht möglich war. Ab km 20m war ich voll im Rennen und es lief sehr gut. Bei Kilometer 70 auf dem Rad wollte ich nochmal richtig Tempo machen was mir auch sehr gut gelang. Mittlerweile waren es bestimmt 26 Grad und sonnig. Also nichts mit bedeckten Himmel. Nach 2:30 h auf dem Rad und endlichen Überholvorgängen wusste ich nicht wo und an welcher Position ich überhaupt im Rennen liege. Ich hatte keinen Helfer dabei. Wie beflügelt ging ich auf die Laufstrecke. ich wollte den Halbmarathon in 1:24 h laufen und lief etwas zu schnell los (3:38 min/km) viel zu schnell bei gefühlten 30 Grad und Sonnenschein. Also sagte ich mir bei Kilometer 3 mach mal ruhiger. Ich versuchte Tempo 4:10-4:15 min/km zu laufen alles andere wäre bei dem Wetter zu schnell gewesen und hätte zur Folge gehabt das ich evtl. platze. Die 21 Kilometer Laufstrecke war sehr hüglig und verwinkelt und aufgeteilt in 3 Runden mit 7 km. Ab Km 7. war es recht voll. Mann musste sich seinen Weg auf der kleinen Runde schon suchen und die Verpflegungsstellen waren überfüllt alle wollte nur Schwämme weil es so heiß war. Als ich 14kilometer absolviert hatte versuchte ich nochmal das Tempo zu erhöhen um evtl.so weit wie möglich in meiner Altersklasse nach vorne zu rutschen. Die letzten 3km lief ich wie ein Uhrwerk und sammelte auch viele Läufer noch ein. Im Ziel war ich dann nach 4:34;34h die aber in der Gesamtwertung erst später auftauchten. Mein Chip hatte im Ziel nicht angezeigt. So musste ich erst mal nach einer Erholungsphase zu den Leuten von Mika Timing. Dort erfuhr ich auch erst welchen Platz ich erreicht hatte. Es war der 129. Gesamtplatz und der 21.Platz in der AK 35-39 ein bisschen war ich enttäuscht das es so weit weg war von den ersten Plätzen in der Altersklasse doch wie sagt man so schön aufstehen und weiter machen. Irgendwann kommt der Tag ........ wo es richtig klappt.
Das Wochenende begann für mich mit einer langen Anreise am Donnerstag Abend nach Bruchsal. Dort hatte ich mir ein Zimmer für das Wochenende in der Sportfördergruppe Bruchsal besorgt.
Die lange ca: 650km Anreise ohne Umwege durch Stau zog sich am Do. bis 23 Uhr hin. Am Freitag früh traf ich mich mit Frank Schmidt zum Schwimmtraining. Wir wollten nochmal die Temperatur im See testen und den Neo ausprobieren. Die Temperatur des See´s stieg schon so langsam in die Richtung des Neoprenverbot´s also 23 Grad Celsius. den es waren am Freitag 36,5 Grad am Tag.
Was für den einen vielleicht angenehm vorkam war für mich schon echt zu warm. Denn die letzten Trainingseinheiten trainierte ich bei 12-14 Grad und Sturm. Nach der kleinen Abkühlung im See bin ich dann mit Frank nochmal die ersten und natürlich die letzten Radkilometer der Radstrecke abgefahren. Das dauerte ca: 1h. Auf der Radstrecke traf ich dann auch noch alte bekannte Rene Exner und Dieter Baumgärtner mit dem letzteren war ich schon bei der IM 70.3 WM in Canada im letzten Jahr. Was sehr viel Spaß gemacht hat. Den Samstag verbrachte ich am See und bei der WK Besprechung. Bei der es wieder viel neues und verwirrendes gab. Am Wettkampftag sollte es ein bisschen angenehmer von der Temperatur werden 27Gard und bedeckt. Also ideal für eine Triathlon.
Doch es kam anders.
Mein Start war 9:40 Uhr doch die ganze Nacht konnte ich schon nicht schlafen. Warum auch immer. Naja ab 8:00 Uhr war ich am See und bereitete alles vor was nötig war um einen guten Wettkampf zu absolvieren. Dann ging es endlich um 9:40 Uhr los. nach 30min kam ich aus dem See und hatte wie schon öfter einen Krampf beim ausziehen des Neoprenanzuges. Ach ja er wurde erlaubt da es nur 22,2 Grad am Rennmorgen waren. Der Wechsel klappte super mit Ausnahme der festen Wade die ich wieder hatte. Also hieß es erst mal richtig die Beine locker Kurbeln. Auf den ersten 10-15 Km war die Radstrecke so voll das ein schnelles fahren gar nicht möglich war. Ab km 20m war ich voll im Rennen und es lief sehr gut. Bei Kilometer 70 auf dem Rad wollte ich nochmal richtig Tempo machen was mir auch sehr gut gelang. Mittlerweile waren es bestimmt 26 Grad und sonnig. Also nichts mit bedeckten Himmel. Nach 2:30 h auf dem Rad und endlichen Überholvorgängen wusste ich nicht wo und an welcher Position ich überhaupt im Rennen liege. Ich hatte keinen Helfer dabei. Wie beflügelt ging ich auf die Laufstrecke. ich wollte den Halbmarathon in 1:24 h laufen und lief etwas zu schnell los (3:38 min/km) viel zu schnell bei gefühlten 30 Grad und Sonnenschein. Also sagte ich mir bei Kilometer 3 mach mal ruhiger. Ich versuchte Tempo 4:10-4:15 min/km zu laufen alles andere wäre bei dem Wetter zu schnell gewesen und hätte zur Folge gehabt das ich evtl. platze. Die 21 Kilometer Laufstrecke war sehr hüglig und verwinkelt und aufgeteilt in 3 Runden mit 7 km. Ab Km 7. war es recht voll. Mann musste sich seinen Weg auf der kleinen Runde schon suchen und die Verpflegungsstellen waren überfüllt alle wollte nur Schwämme weil es so heiß war. Als ich 14kilometer absolviert hatte versuchte ich nochmal das Tempo zu erhöhen um evtl.so weit wie möglich in meiner Altersklasse nach vorne zu rutschen. Die letzten 3km lief ich wie ein Uhrwerk und sammelte auch viele Läufer noch ein. Im Ziel war ich dann nach 4:34;34h die aber in der Gesamtwertung erst später auftauchten. Mein Chip hatte im Ziel nicht angezeigt. So musste ich erst mal nach einer Erholungsphase zu den Leuten von Mika Timing. Dort erfuhr ich auch erst welchen Platz ich erreicht hatte. Es war der 129. Gesamtplatz und der 21.Platz in der AK 35-39 ein bisschen war ich enttäuscht das es so weit weg war von den ersten Plätzen in der Altersklasse doch wie sagt man so schön aufstehen und weiter machen. Irgendwann kommt der Tag ........ wo es richtig klappt.
Sieg bei der 5. Winterlaufserie im Dänischen Whold
Mit einen Sieg bei der 5. Winterlaufserie im Dänischen Whold die ausgetragen wurde am
11.01. über 10km am 25.01. über 15km sowie am 08.02 über 21km startete ich mit guten Optimismus in die Saison 2015. Doch nur 1 Tag später wurde ich durch eine Erkältung um gehauen und muss jetzt erst mal den Körper seine nötige Ruhe geben sich wieder zu erholen.
SHZ Zeitungsartikel
Ergebnisse der Laufserie
IM 70.3 Weltmeisterschaft Mont Tremblant (Canada)
Was ist zu Berichten von der Ironman 70.3 WM in Mont Tremblant....... Ein wunderschöner Ort
für ein IM 70.3 Event was sehr super organisiert war. Von der Anmeldung bis hin zum aus checken lief es wie perfekt. Was im Wettkampf bei mir nicht so war. Das Schwimmen lief mit knapp unter
30min noch sehr ordentlich. Der Wechsel war mit fast 6 min der langsamste den ich in diesem Jahr
hatte. Mich plagte schon der erste Krampf beim Neo ausziehen am Wasser. Ich warf mich hin und die Helfer zogen mir meinen Neo mit einmal vom Leib. :-) Dann humpelte ich den sehr langen Weg in das Zelt. Im Zelt zog ich mir noch bei frischen 8Grad Ärmlinge an und begab mich schnellst möglich zum Rad. Auf den ersten 20km konnte ich die feste Wade wieder mit hoher Trittfrequenz lockern und der Wettkampf begann mir Spaß zu machen. Der Spaß verging mir aber, ab dem ersten Wendepunkt, als ich sah wie die Verfolger sich in größeren Pulk Vorteile verschafften. Leider blieb das auch so bis zum Ende der Radstrecke die ich mit 2:20h doch recht schnell hinter mich gebracht hatte. Nun kam eigentlich das was ich jedes Wochenende trainiert habe 21km Laufen so schnell wie es geht. Doch leider waren die Beine irgendwie leer. Ich versuchte also das Trainingstempo aufzunehmen. 4:35min /km -4:20min/km. Normalerweise wollte ich 4min/km laufen was sonst auch super funktionierte nur an diesem Tag einfach nicht. Die Strecke war auch mit vielen giftigen Anstiegen sehr Anspruchsvoll und nicht gerade schnell. Doch das soll keine Ausrede sein für die 1:32h auf dem Halbmarathon. Die schwächen wurden erkannt und werden in diesem Winter abgestellt damit es im nächsten Jahr bei der IM 70.3 WM in Zell am See es ein bisschen weiter nach vorne geht in der Altersklasse. In diesem Sinne jetzt paar ruhige Tage und dann an der Laufperformance arbeiten.
IM 70.3 EM Wiesbaden
Mit dem 8.Platz in der Altersklasse bei der IM 70.3 Europameisterschaft
in Wiesbaden habe ich mir die nächste IM 70.3 WM Teilnahme für 2015 in
Zell am See Östereich gesichert. Doch erstmal geht es in 4 Wochen zur IM
70.3 WM nach Mont Tremblant (Canada)
IM 70.3 Arhus ich war dabei
Am Freitag machte ich mich mit Artur Wingert auf dem Weg von Kiel nach Arhus zum IM 70.3. auf dem Weg schauten wir noch bei dem Verrückten Laufradbauer Franz Pütz vorbei. Denn der wollte mir eine Carbon Clincher Laufradsatz 50/60 zusammen bauen. Den ich beim Ironman 70.3 in Arhus testen sollte.
Da ich keine Schlauchreifenflegen mehr fahren wollte war ich überaus glücklich das der Franz endlich etwas im Angebot hat. Viele Triathleten haben keine Lust sich ständig mit dem kleben der Reifen zu beschäftigen bzw. teure reifen 60€ -100€ zu bezahlen. Der Laufradsatz wurde vor Ort erstmal bestaunt und für eine Drahtreifenversion als sehr leicht empfunden. Der Satz 50/60 wiegt unter 1500g. Nach kurzen Fachgesprächen ging es ab nach Arhus. Am Freitag Abend habe ich dann noch den Satz mit Kassette und Reifen komplettiert. Samstag früh bin ich dann mit Artur und dem Neuen Laufradsatz nach Arhus gefahren und wollte diesen bisschen testen bevor ich damit im Wertkampf fahre. Wir holten uns Brötchen vom Bäcker und sahen und gleichzeitig die Laufstrecke in Arhus an. Ich merkte schon bei Antritten das dieser direkt nach vorne will und sehr gut beschleunigt. Auch in Roll passagen Berg runter lief er sehr schnell. Am Wettkampftag war dann ordentlich Wind schon um 5 Uhr früh.
Da dachte ich bei mir die Leute die alle mit Scheibe und Hochprofilfelgen im Wettkampf fahren werde müssen ordentlich gegen halten auf dem Rad.
Um 8:15 erfolgte der Start und ich war bemüht diesmal unter 30 min die 1,9km hinter mich zu bringen. Um dann mit vollen Elan aufs Bike zu steigen und die neuen Laufräder Rollen zu lassen. Das schwimmen verlief auch sehr schnell bei 16,5 Grad was ja nicht gerade warm war somit wollte ich so schnell wie möglich wieder an Land. Beim Ausstieg bin ich dann voll in ein Loch getreten und bekam erst mal einen krampf. Humpelnder Weise kämpfte ich mich durch zum Radsportbeutel in der Wechselzone. Der Wechsel dauerte bisschen länger als sonst da die Lufttemperatur um die 12 Grad lagen. Und ich mir Ärmlinge und Windjacke übergezogen habe. Endlich ging es dann aber auf Rad und schon auf den ersten Meter überholte ich sehr viele Athleten. Entweder lag es an meine Form und den Laufräder oder die anderen fuhren so langsam. Die ersten 10km wahr es sehr wellig. Doch die Laufräder fuhren sich total genial berghoch und auch bergab ich war nur am überholen. Bis km 55 habe ich nur Athleten überholt. Gerade auch bei den Gegenwindpassagen fuhr ich an alle anderen Triathleten ohne Probleme vorbei. Bei Km 60 überholte ich sogar Patrik Lange ein Profi der 15min vor mir gestartet war. Der hatte entweder einen sehr schlechten Tag oder ich einen sehr guten mit gutem Material. Die 90km bei Wind von teilweise bis 50-60km/h beendete ich dann nach 2:28h. Was eine Verbesserung zu 2012 von 9min waren. Nun kam der Halbmarathonlauf der wie erwartet sehr gut los ging. Es mussten 3x7km gelaufen werden mit teilweise viel Gegenwind abschnitten und Steigungen in der Stadt. Nach km 14-15 merkte ich doch das heute die Halbmarathonzeit nicht ganz so gut wird wie beim IM 70.3 in St. Pölten. Vielleicht war aber auch der Wind und die Schnellere Radzeit das Problem. So langsam ging mit der Sprit aus auf den letzten Kilometern. Doch ich wollte mit Absicht mal bisschen mehr auf dem Rad investieren und probieren um bisschen Erfahrung für die bevorstehende IM 70.3 EM Wiesbaden und IM 70.3 WM Mont Tremblant zu bekommen.
Fazit: Nicht ganz so schnell ballern auf dem Rad.
Damit der Halbmarathon auch gut wird.
Supreme Clincher Laufräder 50/60 sind sehr leicht schnell und rollen wie Hexe Berg runter.
3.Platz in der Altersklasse beim Ironman 70.3 St. Pölten
Wettkampfbericht Ironman St. Pölten
25.05.2014 Qualifikationswettkampf für die Ironman 70.3
Weltmeisterschaft am 07.09.2014 in Canada (Mont Tremblant)
am 23.05. bin ich mit dem Flugzeug von
Hamburg nach Wien und dann mit einen Leihwagen weiter zum Wettkampf
nach St. Pölten angereist. Meine Unterkunft lag ca. 25min außerhalb
von St. Pölten in Mautern an der schönen Donau. Die Anreise klappte
problemlos, so das ich am späten Abend noch mein Fahrrad in der
Unterkunft für den Check in am nächsten Tag Samstag 24.05.14 13Uhr
zusammen bauen konnte. Samstag nach eine super leckeren Frühstück
bin ich dann mit dem Leihwagen nach zur Event Arena nach St. Pölten
gefahren um mich wie üblicherweise bei jeden Ironman Rennen zu
registrieren. Die Zeit bis zu der Radabgabe nutzte ich um mich mit
der Umgebung vor Ort vertraut zu machen. Zum Beispiel wie lang ist es
vom ersten See bis zum zweiten in denen wir Schwimmen mussten. Auch
die Wechselzone und den Zielkanal( Ironman 70.3 Meile ) schaute ich
mir an.
Um 13 Uhr war ich einer der ersten
Athleten der sein Fahrrad in die Wechselzone geschoben hat. Die
Kleiderbeutel behielt ich aber, da es in der Nacht noch Gewittern
sollte. Denn ich wollte am Renntag nicht mit nassen Schuhen auf die
Laufstrecke gehen. Als ich alles fertig hatte habe ich St. Pölten
wieder verlassen und habe in meiner Pension die Wechselsäcke für
den nächsten Tag vorbereitet.
Der Renntag
Nach fast Schlaflosen Nacht bin ich um
04:20 Uhr aufgestanden und habe erst mal Frühstück gegessen. Die
Wechselzone war am Renntag nur von 5:30-6:30 geöffnet und der erste
Start der Profis war um 7:00 Uhr. Da der Start aber in Startgruppen
erfolgte war ich erst um 08:05 Uhr dran. Somit musste ich rechtzeitig
vor Ort sein, um meine Beutel in der Wechselzone abzugeben und auch
das Auto rechtzeitig zu Parken. Denn es sollten die Straßen für den
Zugang zu den Parkplätze gesperrt da auf diese die Radstrecke
verlief.
Den ersten Schreck bekam ich als ich
nach 15 minütiger fahrt auf der Autobahn merkte das ich meine
Radflaschen im Kühlschrank vergessen hatte. Also schlagartige
Pulserhöhung und zurück zur Pension. Denn ich hatte für den
Wettkampf eine Aeroflasche extra montiert in der ich die
Rennverpflegung hatte. Somit war am Morgen schon der ganze Zeitplan
durcheinander. Rechtzeitig 5:45Uhr war ich vor Ort und erledigte
alles. Danach hatte ich noch sehr viel Zeit im Vorstartbereich am See
und schaute zu wie sich die anderen Athleten fertig machten für den
Wettkampf.
7:55Uhr durfte die Startgruppe TM 35-39
ins Wasser um sich ein zu schwimmen. Und dann endlich 08:05 Uhr war
der Start für mich. Es ging richtig gut zu Sache auf den ersten
Metern im Wasser bis sich die Hektik und Prügelei im Wasser dann
etwas legte. Ich bin extra bisschen seitlich geschwommen weil ich an
der ersten Boje nicht verprügelt werden wollte. Das klappte auch
sehr gut. Nach ca. 1km bin ich aus dem ersten See aus dem Wasser
gekommen und musste nun eine Länge Laufstrecke über eine Holzbrücke
zum zweiten See laufen bevor ich dann noch einmal im Uhrzeigersinn
900m bis zum Schwimmausstieg schwimmen musste.
Nach 32min 2 min langsamer als geplant
bin ich dann aus dem See gesprungen und versuchte auf dem Weg in die
Wechselzone mich schon so weit vom Neoprenanzug zu befreien wie es
die Regeln erlaubten. Nach kurzer Orientierung fand ich dann auch
mein Bikebag und konnte mich fürs Radfahren umziehen.
Die Radstrecke war nach ein paar anfänglichen Kurven sehr schnell denn die ersten 20km wurden auf einer gesperrten Autobahn gefahren. Ich habe die ganze Zeit nur die vorher gestarteten Triathleten überholt und dachte das wird heute nun doch noch ein guter Tag. Die 90km Radstrecke hatte 2 Größere Anstiege bei ca. Kilometer 25 und km 63. Der zweite Berg hatte 10,5 % Steigung im Durchschnitt somit war dieser nicht leicht zu fahren und ich teilte meine Kräfte bis dorthin ein. Nach dem letzten Anstieg ging es mit Geschwindigkeiten über 60km/h in Richtung St. Pölten zur 2ten Wechselzone. Nun musste nur noch der Halbmarathon gelingen dachte ich mir. Dann könnte eine gute Platzierung und evtl. die Qualifikation für die Weltmeisterschaft heraus springen.
Die 90 Kilometer auf dem Rad beendete
ich nach 2:24h das war ein Durchschnitt von über 37km/h.
Nach kurzen Wechsel, der super klappte
bin ich dann auf die Laufstrecke. Dieser war auf 2 Runden von jeweils
10,5km aufgeteilt.
Den ersten Kilometer lief ich gleich in
3:40min/km was für mich am Anfang bisschen zu schnell schien. Ich
drosselte also bisschen das Tempo weil ich auf gar keinen Fall
einbrechen wollte. Mit einem Tempo von 4:10min/Km bin ich dann über
die Laufstrecke geflogen und fühlte mich super. Nach der hälfte der
Strecke bekam ich die Information das ich nach dem Radfahren an
Position 5 lag in der Altersklasse. Dieses Motivierte mich noch mehr
und ich gab richtig Hacken Gas. Ein kleinen Einbruch gab es dann
leider bei Kilometer 16. Der aber nach der Einnahme von Cola und
einem Gel schnell vorbei ging. Mit der Motivation die ich hatte
wollte ich unbedingt aufs Treppchen bei einem Ironman 70.3.
Nach 4:27;06 bin ich dann in St. Pölten
als 66 der Gesamtwertung über die Ziellinie gelaufen. Was ein super
Gefühl war. Als der Sprecher im Ziel dann auch noch meinen Namen
rief und sagte 3.Platz der Altersklasse 35-39 war ich überaus
glücklich und zu Frieden mit diesem Wettkampf. Somit hatte ich die
Qualifikation für die WM geschafft. Denn es gab 3 Startplätze in
meiner Altersklasse.
Bei der Siegerehrung nahm ich dann den
Startplatz für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Mont Tremblant
am 07.09.2014 an.
Ironman 70.3 St.Pölten, Ironman 70.3 Arhus, Ironman 70.3 Rügen
Das Jahr 2014 geht schon bald in den zweiten Monat und die Ziele und Wettkämpfe für das Jahr stehen fest. Das Hauptziel was ich mir setzte ist eine Qualifikation für die Ironman 70. 3 Weltmeisterschaft in Canada.
26.Kurparklauf in Bad Freienwalde
Am 05.10.2013 bin ich in der alten Heimat (Eberswalde) zum zweiten mal in einer Woche bei einem Laufwettkampf gestartet. Wie schon geschrieben war ich am Dienstag in Appen. Nachdem ich am Mittwoch eine Trainingspause eingelegt habe bin ich am Donnerstag wieder ins Training eingestiegen und habe einen langen Trainingslauf eingebaut. Dann wieder 1 Tag Trainingspause und Samstag zum Kurparklauf nach Bad Freienwalde. An diesem Lauf habe ich schon mal 2006 teilgenommen und wusste das dieser viele kleine und längere Anstiege hat. Doch das war mir egal ich wollte Spass haben im Oktober. Der Lauf war außerhalb der Wertung vom Brandenburg Cup und somit hatten viele Läufer auf der kürzeren Strecke 7Km gemeldet. Ich lief vom Start aus aber trotzdem mit der Spitze los und wollte es dann in der zweiten Runde lockerer angehen lassen. Nach 5km auf der ersten Runde lag ich zusammen mit Andreas Saremba auf Platz 2 und 3. Und lief somit als erster auf die 2.Runde. Doch schon beim ersten Anstieg auf der 2.Laufrunde merkte ich das von hinten ein schneller leichter Läufer auflief. Mit den Späteren Sieger konnte ich auch nicht mit halten, dazu war ich am Anfang einfach zu schnell mit der Spitzengruppe mit gelaufen. Im Ziel war ich dann auch froh diesen schweren Lauf als 2er beendet zu haben.
Ergebnisse Kurparklauf
Ergebnisse Kurparklauf
Herbstlauf Appen
Am Dienstag den 01.10.2013 bin ich für die Bundeswehr beim Herbstlauf in Appen gestartet. In meiner Manschaft waren ausserdem noch Dirk Albers, Georg Scharf, Maik Willbrandt und natürlich ich noch. Wir holten für useren Arbeitgeber MFG 3 den Mannschaftspokal mit einer tollen Laufleistung. Alle Teilnehmer blieben unter 40min auf einer exackt vermessenen 10km Strecke. Maik lief mal wieder seit langen ohne Schmerzen in der Wade und bliebVerletzungsfrei und ich konnte eine gute Zeit 36:25min und den 5.Gesamtplatz noch erreichen.
30.Schusterlauf in Preetz
Beim 30. Schusterlauf 10 Meilen (16,6km) in Preetz siegte Holger Wollny (SV Fortuna Bösdorf)
in einer Zeit von 59:47. Zweiter wurde Lars Meinert (SG TSV Kronshagen / Kieler TB) 1:02:32 und ich der Triathlet Marco Sengstock (USC Kiel) 1:02:52. Mit meinem Trainingspartner, Holger Wollny, lief ich die ersten zwei Kilometer auf der 16,6 km hügeligen und anspruchsvollen Strecke, zusammen. Nach einzelnen Tempoverschärfungen bei Kilometer Zwei, lief mir aber der spätere Sieger davon bereits nach 3-4 km lief Holger einsam an der Spitze des Feldes. Mit guten Beinen und einem langen Schritt lief er seinen ersten Sieg in Preetz entgegen. "Ich hatte Glück, dass Heute kein Schnellerer dabei war, da ich momentan nicht intensiv trainieren kann!" So Holgers Meinung. Ich kam auf einen guten Dritten Platz. Und musste nach einer harten Trainingswoche und der Landesmeisterschaft am letzten Wochenende, Lars Meinert bei Kilometer 14 an mir vorbeiziehen lassen. Dennoch freute ich mich über einen ordentlichen dritten Platz!
in einer Zeit von 59:47. Zweiter wurde Lars Meinert (SG TSV Kronshagen / Kieler TB) 1:02:32 und ich der Triathlet Marco Sengstock (USC Kiel) 1:02:52. Mit meinem Trainingspartner, Holger Wollny, lief ich die ersten zwei Kilometer auf der 16,6 km hügeligen und anspruchsvollen Strecke, zusammen. Nach einzelnen Tempoverschärfungen bei Kilometer Zwei, lief mir aber der spätere Sieger davon bereits nach 3-4 km lief Holger einsam an der Spitze des Feldes. Mit guten Beinen und einem langen Schritt lief er seinen ersten Sieg in Preetz entgegen. "Ich hatte Glück, dass Heute kein Schnellerer dabei war, da ich momentan nicht intensiv trainieren kann!" So Holgers Meinung. Ich kam auf einen guten Dritten Platz. Und musste nach einer harten Trainingswoche und der Landesmeisterschaft am letzten Wochenende, Lars Meinert bei Kilometer 14 an mir vorbeiziehen lassen. Dennoch freute ich mich über einen ordentlichen dritten Platz!
Duathlon Landesmeisterschaften Elmshorn
Bei den Landesmeisterschaften Duathlon der Altersklassen in Elmshorn am 15.09.2013 hat es endlich mal ohne Probleme im Wettkampf geklappt. Mit 45 Sekunden Vorsprung gewann ich den 23. Emlshorner Duathlon über die 6km Laufen 30km Radfahren und abschließenden 6km laufen. Und holte somit auch den Landesmeistertitel der Altersklasse 35.
2. Gesamtplatz beim 25.KN Kiel Triathlon
Entlich ein gutes Ergebniss in diesem
Jahr. Heute ist fast alles perfekt gelaufen beim 25.Kiel Triathlon.
Um 9:20 Uhr viel der Startschuss für die 2. Startgruppe in der ich
eingeteilt war. Nach guten 23:39 min bin ich aus der Förde gestiegen und
die entlos lange Wechselzone zu meinem Bike gelaufen. Dann hatte ich
einige Probleme meinen Neopren aus zu ziehen, Ich bekam einfach nicht
das rechte Bein vom Neopren über den Zeitchip. Gefühlte 2 min später
rannte ich mit dem Fahrrad zum Ausgang der Wechselzone. Dort sprang
ich wie immer ziemlich schnell auf mein Sattel. Und da war es
passiert er knackte einmal und stellte sich aufrecht. Ich dachte oh
nein was nun. Ich entschied mich zum anhalten und lösen bzw. fest
drehen der Sattelschraube. Mit ordentlich Wut im Bauch ballerte ich
die Hochbrücke herauf und hatte ordentlich Lactat in den
Oberschenkeln. Ich konnte ziemlich schnell die ersten meiner
Startgruppe überholen und lag wohl nach ca. 20km in meiner
Startgruppe auf Position eins. Doch ich wusste nicht was in der 1.
Startgruppe los wahr. Der 2. Wechsel vom Radfahren zum Laufen verlief
ohne Probleme. Und ich rannte was die Beine hergaben. Es war ein genialer Tag die Beine
liefen nach dem Harten Radfahren fast von alleine. Und nach 2:06;17h
war ich im Ziel angekommen. Und der Blick auf die Ergebnissliste
brachte dann den 2. Gesamtplatz ich war überaus glücklich entlich
mal ein vernüftiges Ergebniss erbracht zu haben.
Ergebnisse
Ostseeman 2013
Nach einen nicht so guten Wettkampf in Frankfurt hatte ich mich
entschieden 4 Wochen später in Glücksburg beim Ostseeman zu
starten. Doch es lief nicht ganz so gut wie ich es mir zum Abschluss
einer Saison gedacht hatte. Nach einer Zahnoperation 2 Tage nach dem
Ironman Frankfurt musste ich 10 Tage Antibiotika zur Abheilung bzw.
Entzündungshemmend zu mir nehmen. Da diese Zeit sowieso der
Regeneration galt, war ich recht ruhig und gelassen im Hinblick auf
den Ostseeman. In der 3 Woche nach dem Ironman war ich dann im
schönen Österreich im Urlaub. Und habe gelegentlich das Rennrad
bewegt um die schönen Strecken im Salzkammergut ab zu fahren. Auch
im schönen Fuschlsee schwamm ich den einen oder anderen Kilometer.
Nach dem Urlaub half ich einen Freund auf der Baustelle beim Hausbau.
Und einen Tag später hatte ich dann schreckliche Rückenschmerzen.
Doch ich entschied mich trotzdem beim Ostseeman zu starten. Was evtl.
im Nachhinein nicht die schlauste Idee war. Beim Ostseeman bin ich
nach gut 1:01h aus dem Wasser gekommen und 5:01h Rad gefahren und
hatte schon nach 80 Kilometer Rückenschmerzen. Ich wollte aber
unbedingt die 180km noch zu ende fahren. Ich lag gut im Rennen doch
schon bei Kilometer 4 auf der Laufstrecke waren die schmerzen so
schlimm das ich mich für das aussteigen nach der 1 Runde entschied.
Zu tiefst Enttäuscht von dem Jahr 2013 mit allen was so in
Frankreich,Frankfurt,Glücksburg passiert war wollte ich noch einen
guten Wettkampf hin legen und meldete mich beim Kiel Triathlon an.
Eine ganz besondere Weltmeisterschaft
...am 01.06.2013 bestritt ich die ITU
WM Langdistanz 2013 in Belfort,
in Frankreich. Es war für mich eine Art Test, vor meinen
eigentlichen Hauptwettkampf im Juli den Ironman in Frankfurt
Doch diese Veranstaltung war ein bischen
anders!!!
Belfort liegt an der Südseite der Vogesen,
nicht weit weg von Freiburg auf der anderen Seite der Grenze nach
Frankreich. Die Lage, die Bilder und der Zeitpunkt im Jahr am 1. Juni
waren ideal geeignet für ein tolles Rennen mit der ungewöhnlichen
ITU Distanz von 4 km Schwimmen, 120 km Radfahren und 30 km Laufen.
Die Reise begann am Mittwoch Abend den
29.05.2013 mit Dirk zusammen. Der nach kurzer Absprache unser
Wohnmobil sogar 1 Tag früher abholen konnte.
Dirk und ich mieteten uns einen Campingbus,
um die 1.000 km lange Reise nach Belfort und den Aufenthalt dort
komfortabel zu gestalten. Die Wetterprognosen waren schlecht und so
auch die Lage vor Ort. Dauerregen und Temperaturen zwischen 8 und 12
Grad fanden wir vor. Am Donnerstagmorgen trafen wir ein. Hilton, ein
weiterer Freund aus Kiel und seine Frau trafen wir, wie erhofft,
schnell und konnten so eine erste Trainingsfahrt auf dem Rad
absolvieren. Der Anstieg auf den Ballon d´Alsace auf 1.100 m brachte
die Gewissheit, dass es noch nasser und kälter auf dem Berg sein
würde. Die Abfahrt war zu unserer Beruhigung nicht so gefährlich
wie befürchtet. Einigermaßen zufrieden konnten wir das Training
beenden.
Abends erfuhren wir auf der kombinierten
Welcome an Pasta-Party, die übrigens sehr lieblos organisiert und
äußerst sparsam war, dass das Schwimmen ausfällt, da die
Wassertemperaturen unter 14 Grad zu unsicher sei. Wir gingen
vorzeitig und fanden bald eine schöne Pizzeria in Belfort und hatten
noch einen schönen Abend.
Freitagvormittag, das Wetter hatte sich
leider wieder verschlechtert und von freundlich und kühl auf
nasskalt gewechselt, starteten Dirk und ich noch einen Trainingslauf
auf der Wettkampfstrecke. Entlang eines Sees überholte uns eine
aufgeschreckte Rotte Wildschweine, die mit lautem Getöse durch das
Unterholz brach. Zum Glück hatten sie, wie wir, keine Lust auf eine
Konfrontation mit uns und wir konnten unseren Lauf fortsetzen.
Der Tag schloss mit Rad-Check-In und
Wettkampfbesprechung mit den neusten Beschlüssen. Das neue
Rennformat war ein Duathlon mit einem Auftaktlauf von 10 km, einen
verkürzten Radfahrt von 87 km und einem Abschlusslauf von 20 km.
Der Samstagmorgen startete wie befürchtet
regnerisch und kalt. Es wurde ab 8:00 Uhr in Wellen nach
Altersklassen gruppiert gestartet. Ich startete in der AK M35 ca 8:35
Uhr Es ging von Anfang an richtig zur Sache. Gebummelt wurde auf
jeden fall nicht. Ich lief nach meiner GARMIN 910 XT ein Tempo um die
3:35min/km was bisschen zu schnell war.
Der Laufkurs
war hart und hatte zwei Steigungen!
Nach 36:54 Min lief ich in die Wechselzone T1
ein, um auf die Radstrecke zu wechseln. Hier musste ich mich bei den
Aussentemperaturen warm anziehen. Ich habe ein Radtrikot und eine
Regenjacke über den Laufdress gezogen, den Helm aufgesetzt und erst
am Rad die Laufschuhe gegen die Radschuhe getauscht, um anschließend
wieder in die Laufschuhe wechseln zu können. Dazu kamen noch
Handschuhe.
Die Radfahrt
war bei mir gleich nach der Wechselzone auch schon wieder beendet
denn ich hatte mal wieder einen Platten Vorderreifen. Bei de
schlechten Wetter und den ganzen Split auf der Strasse war das ja
fast vorprogrammiert. Ich blieb ruhig und wechselte den vorderen
Schlauch. Musste natürlich dabei auf passen das ich mir nicht noch
einen kleinen Stein in das Vorderrad lege. Nach gefühlten 10 min
ging es weiter. Die Radstrecke war nicht einfach und es gab
Steigungen bis 12%. Bei Radkilometer 40 ging es richtig hinauf auf
1.100 m. Im Vorfeld entschied ich mich gegen die Supreme Laufräder
mit Schlauchreifen weil ich bei der Trainingsabfahrt am Donnerstag
bei Nässe nicht genug Bremsen konnte. Doch ich hatte ja auch die
leichten Supreme Alu a3.0 Strong Clincher Felgen dabei die meiner
Meinung nach mir eine besser Abfahrt ermöglichen. Und so war es auch
bei Temperaturen um die 2 Grad Celsius mit Nebel war ich auf dem Berg
angekommen und wollte nach meiner Zwangspause bisschen Zeit gut
machen. Icjh fuhr mit ca 70 km/h beschlagener Bille und durchnässten
Handschuhen den Berg herrunter. Bei dieser Abfahrt überholte ich
alle vor mir fahrenden Carbonfelgen Fahrer die ganz schön Probleme
hatten das Bike vernünftig um die Kurven zu bekommen. Doch meine
Entscheidung mit der Alufelge hatte sich schon bewährt ich konnte
auf den letzten Metern vor der Kurve vernüftig Bremsen und viele
Triathleten überholen. Die letzten 25 km waren geprägt durch eine
abenteuerliche Fahrt auf welligen Straßen und Wegen, die mit sehr
vielen Winkeln, Rollsplitt und Nässe höchst gefährlich war.

Ich kam zum Glück
unversehrt in die Wechselzone T2, um den finalen
20 km Lauf in Angriff zu nehmen.
Das Profil war mir ja schon bekannt. Ich lief los und merkte das ich
mit einen Tempo von 4:05min/km recht flott unterwegs war. Die kleinen
Rampen versuchte ich lockerer hoch zu laufen. Die erste Runde konnte
ich dann in 42min beenden, und es ging auf die letzte Runde. Doch
plötzlich bekam ich bei Kilometer 13 einen harten hinteren
Oberschenkel. Ich dachte so bei mir bloß nicht anhaltenund dehnen.
Ich lief einfach weiter und nach 500m war es wieder besser. Nun
musste ich nur noch den letzten Berg bei Kilometer 15 überstehen.
Ich nahm ein bisschen Tempo heraus und lief ohne Probleme hinauf. Nun
dachte ich „ab nach Hause“. Oben auf dem Hügel konnte ich wieder
mein gewohntes Tempo Laufen. Das Ziel kam immer und ich war
überglücklich es geschafft zu haben.
Im Ziel: Nach 5:11:53 Stunden (36:58 / 3:00:42 / 1:24:57 mit Wechselzeiten) war der 26. Platz in der AK35 (72 Finisher) beendete ich meine erste ITU Langdistanz WM als Duathlon. Ich bin mit meiner Leistung nicht ganz zufrieden, weil mir so bisschen der Raddruck fehlte und der Plattfuss meinen Rhythmus gestört hat. Die Laufzeiten finde ich aber genial. Und das stimmt mich positiv für die Ironman Europameisterschaft in Frankfurt Main.
Im Ziel: Nach 5:11:53 Stunden (36:58 / 3:00:42 / 1:24:57 mit Wechselzeiten) war der 26. Platz in der AK35 (72 Finisher) beendete ich meine erste ITU Langdistanz WM als Duathlon. Ich bin mit meiner Leistung nicht ganz zufrieden, weil mir so bisschen der Raddruck fehlte und der Plattfuss meinen Rhythmus gestört hat. Die Laufzeiten finde ich aber genial. Und das stimmt mich positiv für die Ironman Europameisterschaft in Frankfurt Main.
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